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Grüezi Herr Straumann

Ich gehe mit Ihnen konform, dass das Abstimmungsergebnis für die freie Schweiz eine Katastrophe ist, nicht jedoch mit Ihrer Meinung: „Auch in der Schweiz wurde diese Frage im Zusammenhang mit der Abstimmung zum E-ID-Gesetz erneut gestellt. Doch das Problem lag hier nicht in der Auszählung der Stimmen – dafür gibt es keine stichhaltigen Hinweise.“

Es gibt in m.W.n. vier Kantonen ja das E-Voting, welches bei Datenschützern und Spezialisten für digitalen Missbrauch als sehr unsicher gilt. Bei Analysen der Wahlergebnisse in anderen Ländern wurden in der Vergangenheit grosse Abweichungen im Prozentanteil von konventionell und digital abgegebenen Stimmen festgestellt. So wurden die grossen Gewinne für die freiheitseinschränkende Seite immer beim E-Voting erzielt.

Ich konnte am Montag nach der Wahl Ende September auf der Site des Kantons St. Gallen Screenshots der Ergebnisse von drei Gemeinden machen, in welchen die Ergebnisse des E-Votings separat ausgewiesen sind. Diese könnte ich Ihnen bei Interesse natürlich zusenden.

Am Wahlsonntag war auf Sites anderer Gemeinden dies auch noch extra aufgeführt, ehe die Ergebnisse „zusammengeworfen“ wurden, aus welchen Grund auch immer.

Die Differenz betrug immer um die 40% gegenüber den an der Urne oder im Brief abgegebenen Stimmen.

Allerdings bezweifle ich, dass momentan eine Chance besteht, diese Missbräuche und Rechtsbeugungen abzustellen.

Freundliche Grüsse

XX

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