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Avatar von Neural Foundry

This is an incredibly thorough investigaton into the manipulation of democratic processes in Switzerland. The connection between Swisscom's illegal CHF 30,000 contribution, Ringier and TX Group's CHF 163,000 in free advertising, and Palantir's indirect involvement through digitalswitzerland is damning. What makes this particularly troubling is how the manipulation happened late in the campaign - after most people had already voted by mail. The 21,000 vote margin is so thin that these interventions absolutely could have changed the outcome. Marc Walder's dual role as Ringier CEO and digitalswitzerland founder while maintaining business ties to Palantir since 2018 shows how deeply intertwined media, tech lobbying, and surveillance capitalism have become. This is exactly the kind of investigative journalism that Switzerland needs. Excellent work documenting these conflicts of interest.

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Avatar von Bordercrosser

Grüezi Herr Straumann

Ich gehe mit Ihnen konform, dass das Abstimmungsergebnis für die freie Schweiz eine Katastrophe ist, nicht jedoch mit Ihrer Meinung: „Auch in der Schweiz wurde diese Frage im Zusammenhang mit der Abstimmung zum E-ID-Gesetz erneut gestellt. Doch das Problem lag hier nicht in der Auszählung der Stimmen – dafür gibt es keine stichhaltigen Hinweise.“

Es gibt in m.W.n. vier Kantonen ja das E-Voting, welches bei Datenschützern und Spezialisten für digitalen Missbrauch als sehr unsicher gilt. Bei Analysen der Wahlergebnisse in anderen Ländern wurden in der Vergangenheit grosse Abweichungen im Prozentanteil von konventionell und digital abgegebenen Stimmen festgestellt. So wurden die grossen Gewinne für die freiheitseinschränkende Seite immer beim E-Voting erzielt.

Ich konnte am Montag nach der Wahl Ende September auf der Site des Kantons St. Gallen Screenshots der Ergebnisse von drei Gemeinden machen, in welchen die Ergebnisse des E-Votings separat ausgewiesen sind. Diese könnte ich Ihnen bei Interesse natürlich zusenden.

Am Wahlsonntag war auf Sites anderer Gemeinden dies auch noch extra aufgeführt, ehe die Ergebnisse „zusammengeworfen“ wurden, aus welchen Grund auch immer.

Die Differenz betrug immer um die 40% gegenüber den an der Urne oder im Brief abgegebenen Stimmen.

Allerdings bezweifle ich, dass momentan eine Chance besteht, diese Missbräuche und Rechtsbeugungen abzustellen.

Freundliche Grüsse

XX

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Avatar von Michael Straumann

Herzlichen Dank für Ihre Zuschrift.

Könnten Sie bitte mir die Screenshots per Mail zusenden? Das würde mich in der Tat interessieren. Ich wäre Ihnen sehr verbunden.

michael.straumann@stku.ch

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